Ausstattung
Das erste Bemerkenswerte Feature an diesem Stück Stoff ist das Sympatex Futter im Inneren. Mit einem rundum Reißverschluss ausgestattet kann man innerhalb einer Minute die Jacke von einer sommerlichen, luftigen in eine wind- und wasserdichte Verwandeln. Die Membran wird eingelegt und man beginnt links unten mit einem Reißverschluss der rechts unten endet. In den Ärmeln befinden sich ebenfalls zipper, die mit ein bisschen Übung ruck zuck einen luftdichten Abschluß bilden. Dank (leicht unangenehmen) Gummizügen an den Ärmeln kann man auch mit kurzen Handschuhen oder Handschuhen ohne Stulpe fahren. Abgerundet wird das Winddicht Programm von einem Thermo Futter, einer leicht wattierten zweiten Lage, die auch wieder mit einem rundum Reißverschluss in das Sympatex Futter gezippt wird. Leider kann man das Thermo Futter nur verwenden mit der Membran in der Jacke. Ein weiterer Nachteil: Die beschriebenen Innentaschen befinden sich im Thermo Futter, ohne dieses gibt es also auch keine Taschen (weder in der Jacke selbst noch in der Membran). Leider muss das Thermofutter in den Ärmeln mit zwei Knöpfen in Position gebracht werden. Meiner Meinung nach ein bisschen frikelig und nicht besonders gut gelöst.
Die Ausstattung des Helmes war der wichtigste Grund für mich einen Schubert zu kaufen. Erstens hat der Helm ein Pinlock Visier (zweite Scheibe am Visier innen befestigt) welches mehr als effektiv verhindert das der Helm von innen beschlägt. Die effiziente Lüftung der Kopfhaut sollte ebenfalls nicht unerwähnt bleiben. Im Sommer kann man so leicht einen kühlen Kopf bewahren. Der absolut hochwertige Klappmechanismuss der ohne weiteres mit einer Hand bedient werden kann (Hebel im Kinnteil, mittig) hat die Kaufentscheidung abgerundet. Im Fahrbetrieb stören kaum Windgeräusche, selbst mit hoher Geschwindigkeit darf der Helm, trotz Klapprechnik, als Flüsterleise bezeichnet werden. Auch wenn Wind- und Motorengeräusche zum Flair des Motorrad fahrens gehören, so ist doch eine dezente Abkapselung von der Umwelt vorteilhaft. Vor allem bei langen Touren kommt man so entspannt an sein Ziel. Auf den Bildern rechts kann man die vielfältigen Möglichkeiten der Lüftung erkennen. Hier gibt es im vorderen Kinnbereich eine große Luftöffnung für das Visier und im oberen Bereich des Helms eine ebenfalls mehr als ausreichend dimensionierte Lüftungsöffnung. Der Clou, die einströmende Luft kann im hinteren, unteren Bereich des Helmes leicht wieder austreten, so ist eine sinnvolle und wirkungsvolle Lüftung sichergestellt. Ein weiteren Pluspunkt hat der Schubert bei mir gemacht dank dem Sonnenvisier, welches leicht und mit einer Hand auf der linken Seite des Helmkragens bedient werden kann. Stufenlos und doch fest an seiner Position. Im ausgefahrenen Zustand ist fast das gesamte Sichtfeld von der Sonnenblende geschützt. Dabei stört die Blende aber nie an Nase oder Augen. Der Verschluss des Helmes ist von zwei Bändern umhüllt, diese verhindern ein Drücken bei geschlossenem Helm, auch hier hat der Schubert Pluspunkte gesammelt. Er vereint die Vorteile eines einfachen Einstiegs in den Helm sowie den Komfort eines Doppel-D Verschlusses. Die Ratschenmechanik ist schnell verschlossen, macht dabei aber stets einen hochwertigen Eindruck. Alles in allem ist der Schubert C3 ein wunderbares Stück deutsche Technik, von mir bekommt der Helm eine glatte eins. Diesem Text kann man ja bereits entnehmen das ich dieses Meisterstück jederzeit wieder anschaffen würde und sehr zufrieden bin mit meiner Wahl.